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Wenn in der österreichischen Öffentlichkeit über Technische Universitäten gesprochen wird, dann sind durchwegs die TU’s in Wien und Graz damit gemeint. Gegebenfalls weiß man noch, dass einzelne technikverwandte Studien an anderen Universitäten belegbar sind- die Montanuniversität Leoben wird nur selten erwähnt. Selbst in den Industriezentren Österreichs und sogar im Großraum Linz mit seiner immer noch dominanten Stahlindustrie ist dies nicht ungewöhnlich.

 

WORAUF IST DIES ZURÜCKZUFÜHREN?

 

Die unterschiedlichsten Begründungen werden dafür angegeben. Nachstehend einige Beispiele:

  • Die Montanuniversität Leoben (MUL) lehre in ihren zehn Fachrichtungen im weitesten Sinn die Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen und Energien  und bilde damit nur Spezialisten für „alte und rückständigen Industriebranchen“ aus.
  •  Die Studien in Leoben seien auf Industriezweige fixiert, die Umwelt verschmutzend und umweltfeindlich sind. Die geistigen Modeströmungen der siebziger und achtziger Jahre versuchten die Tatsache zu ignorieren, dass unsere gesamten zivilisatorischen Grundlagen auf  diesen Grundstoffen und deren Nutzung aufbaut.
  • Die Globalisierung der Weltwirtschaft habe durch ihre Konzentrationsbestrebungen und Rationalisierungsmaßnahmen die Grundlagen der Grundstoffindustrien so nachteilig verändert, dass die Berufsaussichten von MUL- Absolventen deutlich verringert würden.

Die MUL habe es in jahrzehntelanger Selbstgenügsamkeit verabsäumt, fundierte Werbung für ihre Studienrichtungen und deren Berufsaussichten zu machen und sich zu lange auf Mundpropaganda gestützt. Außerdem habe sie sich nur langsam auf die geänderten Anforderungen der Wirtschaft durch Adaption ihres Lehrauftrages eingestellt.

Zusätzlich erschwerend war und ist es noch heute, dass besonders in den AHS kaum auf  Möglichkeiten und Chancen eines Studiums in Leoben hingewiesen wird.

 

WAS IST DAVON ZU HALTEN?

 

Abgesehen davon, dass die Studienangebote in Leoben viel zu wenig genützt werden - was zu einem echten Absolventenmangel in der Wirtschaft geführt hat - ist alles andere einfach falsch. Die Vorbereitung für die Herausforderungen der Wirtschaft ist in Leoben hervorragend, eine Trennung zwischen „Old“ und „New Economy“ nicht vorhanden.

 

Auf der Grundlage der drei Wissenssäulen:

  • Rohstoff- und Energiegewinnung

  • Metallurgie  des Eisens und der Nichteisenmetalle und deren Verarbeitung

  • Werkstoffwissenschaften,

sowie der Studienmöglichkeiten für:

  • Kunststofftechnik

  • Industriellen Umweltschutz

  • Industrielogistik und

  • Industrial Management (MBA- Studium)

werden den Studierenden Werkzeuge und Fähigkeiten  für alle Herausforderungen der Wirtschaft vermittelt. Damit ist der Einsatz der Absolventen nicht nur auf die reine Technik beschränkt, sondern auch der Weg ins Management steht weit offen.  Die beruflichen Möglichkeiten sind somit sehr zahlreich, die Nachfrage nach Absolventen groß.

 

! ES LOHNT SICH ALSO, IN LEOBEN ZU STUDIEREN !

 

Es gibt keine arbeitslosen Absolventen der Montanuniversität! Viele Studenten haben schon in der Endstufe ihres Studiums Angebote für Erststellungen im In- und Ausland.

  • Die Situation ist also für Leobner Akademiker wesentlich vorteilhafter, als dies bei anderen, vor allem geisteswissenschaftlichen Fachstudien der Fall ist.

  • Die Einstellungsgehälter bewegen sich derzeit in Österreich um Euro 33.000/ Jahr.

  • Nähere Informationen über die einzelnen Studienrichtungen entnimm bitte der beiliegenden Broschüre „Studies for Winners“

  • Besonders sei auf die neuen Möglichkeiten des Bakkalaureatstudiums hingewiesen, das nach einem Regelstudium von 7 Semestern einen Studienabschluss vorsieht.

  • Zwischen Industrie und Universität bestehen enge Beziehungen, was sich unter anderem darin auswirkt, dass diese in vielen Fällen großzügige Hilfestellung bei den Studiengebühren leistet.

DAS UNIVERSITÄTSKLIMA

 

Ein enormer Ausbildungsvorteil ergibt sich aus der relativen Kleinheit der Universität. Anonymität ist ein Fremdwort, jeder kennt jeden - dies gilt natürlich auch in der Wechselbeziehung zwischen Lehrern und Studenten. Mit einem Betreuungsverhältnis  Wissenschaftliches Personal inkl. Professoren zu Studierenden von 1:10 sind ein konkurrenzloses Nahverhältnis und  der nötige persönliche Kontakt sichergestellt. Dieser bezieht sich nicht nur auf die eigentlichen Lehrveranstaltungen und Übungen, Industriepraktika  oder Studentenaustausch mit renommierten Partneruniversitäten, sondern beinhaltet häufig auch praktische Lebenshilfe.

 

Eine Besonderheit der Leobner Universität stellen die 11 studentischen Korporationen dar (3 Corps, 2 Burschenschaften, 1 Landsmannschaft, 1VDSt, 1 ATV, 2 CV- Verb.,1 Damenverbindung), die das studentische Leben in Gemeinschaft mit der Hochschule und deren Unterstützung prägen. In Leoben verlaufen sich die farben- und nichtfarbentragenden Verbindungsstudenten nicht im uniformen Umfeld einer Massenuniversität, sondern leisten durch ihr Auftreten und mit ihren Veranstaltungen einen wesentlichen Beitrag zu einem gehobenen studentischen Selbstverständnis und Ansehen.  Sie sind auch von der Bevölkerung voll akzeptiert. Dennoch laborieren aber die Studentenverbindungen an Nachwuchsproblemen, wobei das letzte Studienjahr bereits Veränderungen gebracht hat. Ob dies eine nachhaltige Trendwende war werden die nächsten Jahre weisen.

 

DIE STADT LEOBEN

 

Leoben ist eine liebenswerte Kleinstadt mit einem wunderschönen Umfeld geblieben, die weiß, welchen Stellenwert ihr die Existenz der Universität verschafft. Dementsprechend hoch ist die Akzeptanz der Studentenschaft und das nahezu friktionsfreie Zusammenleben. Gemeinde und Bürger sind stolz auf „ihre Hochschule“. Studentenheime und private Vermieter lassen bei Studentenquartieren keinen Mangel aufkommen, die Mietaufwendungen sind im Vergleich zu anderen Universitätsstädten sehr moderat.

 

Nahezu für alle sportlichen Aktivitäten und sonstige Leidenschaften gibt es Möglichkeiten, selbst das kulturelle Anbot ist für eine Stadt dieser Dimension beachtlich hoch stehend.

 

Das industrielle Umfeld wird nicht nur vom voestalpine- Standort Donawitz und der Gösser Brauerei – wenn auch diese den Ruf Leobens verstärkt in die Welt hinaustragen – sondern auch von einer Reihe mittelständischer Unternehmen gebildet, sodass insgesamt die Stadt eine recht gelungene Mischung von Produktion und Landschaft darstellt.

 

ALS QUINTESSENZ DES DARGELEGTEN:

 

Wenn Du technisch interessiert bist, Dir ein ebensolches Studium vorstellen kannst, Du Dich aber noch nicht hundertprozentig festgelegt hast, -  warum nicht überlegen, in Leoben zu studieren? Die Universität veranstaltet Schnuppertage und bietet reichlich Informationsmaterial. Ein bisschen davon können wir Dir mitgeben, aber noch besser –

 

FRAG’ UNS DOCH!

 

 
 

 

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